Veröffentlicht am 21.09.2026

Sonderedition Hessischer Gestaltungspreis 2026: Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet

Mit dem Hessischen Gestaltungspreis zeichnet die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum alle zwei Jahre die Arbeiten von Handwerkerinnen und Handwerkern aus, die sich durch eine besondere Gestaltungskompetenz hervorheben. In diesem Jahr veranstaltete die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main anlässlich der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 eine Sonderedition des Wettbewerbs, die auch andere Gestalter und Designer zur Teilnahme einlud.

© HWK Frankfurt-Rhein-Main / Alexandra Kapherr Fotografie

Ein Zeichen für die Vielseitigkeit des Handwerks

Im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt wurden insgesamt sechs Preisträgerinnen und Preisträger in den fünf Kategorien mit den dotierten Preisen ausgezeichnet.

Staatssekretär Dr. Johannes Loheide und die Präsidentin der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main Susanne Haus würdigten die Kreativität und das handwerkliche Können der ausgezeichneten Teilnehmer. „Gestaltung ist weit mehr als die äußere Form eines Objekts. Sie vereint handwerkliches Können mit kreativer Idee, verbindet Tradition mit Innovation und verleiht Werkstoffen Charakter und Identität. Wo Gestaltung auf höchste handwerkliche Qualität trifft, entstehen Arbeiten, die gleichermaßen funktional, ästhetisch und zeitlos sind. Der Hessische Gestaltungspreis macht diese besondere Verbindung sichtbar“, so HWK-Präsidentin Susanne Haus.

„Das Handwerk in Hessen steht für Qualität, Können und Innovationskraft. Die Sonderedition des Hessischen Gestaltungspreises im Jahr der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 zeigt, wie aus handwerklicher Expertise, gestalterischem Anspruch und kreativen Ideen zukunftsweisende Produkte entstehen. Dahinter stehen Menschen, die mit Leidenschaft und Mut neue Wege gehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger zeigen in besonderer Weise, wie viel Zukunft im Handwerk und Design steckt – und leisten einen wichtigen Beitrag zu einem starken und lebenswerten Hessen“, sagte Staatssekretär Dr. Johannes Loheide.

Gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Johannes Loheide sowie Mitgliedern der Jury vergab Susanne Haus die Preise in den Kategorien „Möbel und Skulpturen“, „Mode und Accessoires“, „Schmuck und Gerät“, „Gesellenpreis“ sowie „Nachwuchspreis“. Die Preise in den Hauptkategorien sind mit 2.000 Euro dotiert. Auf Grund der außergewöhnlichen Qualität der eingereichten Arbeiten in der Kategorie „Möbel und Skulpturen“ hat die Jury hier zwei Preise vergeben. Die Preise für den Gesellen- und den Nachwuchspreis wurden mit jeweils 1.000 Euro ausgezeichnet. Insgesamt ist der Hessische Gestaltungspreis mit 10.000 Euro dotiert.

Die Preisträgerinnen und Preisträger

Kategorie „Möbel und Skulpturen“

Die Preisträger sind Schreinermeister Oliver Vogt aus Hanau mit einem Raumtrenner aus amerikanischem Nussbaum sowie die Holzbildhauerin Hannah Schmider aus Offenbach mit ihrer aus einer Baumwurzel gefertigten Skulptur mit Namen „Stelzwurzel“.

Kategorie „Mode und Accessoires“

Maßschneiderin Lilli-Marie Loth aus Vellmar überzeugte die Jury mit ihrem Damenkleid aus weißem Brokat.

Kategorie „Schmuck und Gerät“

Goldschmiedemeisterin Susanne Süßmann aus Hanau sicherte sich mit einem Silberarmband den Preis.

Kategorie „Gesellenpreis“

Sua Jin aus Darmstadt, Maßschneiderin, wurde für ein Damenkostüm aus Schurwolle ausgezeichnet.

Kategorie „Nachwuchspreis“

Kristina Jung, Goldschmiedin aus Wiesbaden, gewann mit „Gintaras“, einem Armand aus Silber, Bernstein und Federstahl.

Katalog zum Hessischen Gestaltungspreis

In dem zur Preisverleihung erschienene Katalog sind die prämierten Objekte sowie weitere ausgewählte Arbeiten zu sehen. Der Katalog ist unter www.gestaltungspreis-hessen.de abrufbar.

WDC-Hub – Anlaufstelle der World Design Capital 2026 im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt

Der WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst, Frankfurt ist 2026 die zentrale Anlaufstelle der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Als offener, konsumfreier Raum lädt er bei freiem Eintritt zum Informieren, Arbeiten und Austausch ein. Begleitend zu den thematisch passenden Ausstellungen des Museum Angewandte Kunst finden hier Workshops, Gespräche und partizipative Formate statt. Weitere Informationen unter wdo.org

Ausstellungskatalog

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