Veröffentlicht am 15.10.2026

Ein neues Haus für das Handwerk im Odenwald

Die Kreishandwerkerschaft Odenwaldkreis hat ihre Pläne für ein neues Haus des Handwerks vorgestellt. Jetzt geht es darum, wie sich die Idee konkret umsetzen lässt.

© Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main

Wie lässt sich das Handwerk im Odenwald noch besser zusammenbringen? Ein Ansatz dafür ist das geplante „Neue Haus des Handwerks im Odenwald“. Die Kreishandwerkerschaft Odenwaldkreis hat den aktuellen Stand des Projekts bei einer Veranstaltung in der Volksbank Michelstadt vorgestellt.

Mit dabei waren Vertreter aus Handwerk, Wirtschaft, Industrie, Bildung und Kommunen. Gemeinsam diskutierten sie über mögliche Nutzungen, Finanzierung, Ausbildung, Digitalisierung und Fachkräftesicherung. Für die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main nahmen Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Riess und Geschäftsführer Karsten Lamers teil und brachten die Perspektive der Kammer ein.

Mehr als nur ein Gebäude

Für Kreishandwerksmeister Martin Schlingmann steht fest: Bei dem Projekt geht es um mehr als ein neues Gebäude. Schon jetzt arbeiten zahlreiche Akteure an gemeinsamen Ideen.

Wie das Haus aussehen und genutzt werden könnte, zeigte ein Modell des Unternehmens Bauquadrat. Harald Buschmann, Geschäftsstellenleiter der Kreishandwerkerschaft, sieht darin vor allem die Chance, die vielfältigen Aktivitäten des Odenwälder Handwerks an einem sichtbaren und zukunftsorientierten Ort zusammenzuführen.

Wie geht es weiter?

Bevor es an die konkrete Umsetzung geht, soll eine Machbarkeitsstudie wichtige Fragen klären. Dazu gehören die Trägerschaft und der spätere Betrieb, die Wirtschaftlichkeit, die bauliche Umsetzung und mögliche Förderungen.

Das Ziel ist ein gemeinsamer Ort für das Handwerk im Odenwald – für Begegnung, Ausbildung, Innovation, Beratung und Zusammenarbeit. Die Studie soll zeigen, wie sich diese Idee verwirklichen lässt.

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