03.06.2026
Lassen Sie uns das Handwerk feiern – in der Frankfurter Neuen Altstadt
Vom Freitagabend den 18. September bis in den Sonntagnachmittag den 20. September 2026 hinein lädt die Frankfurter Neue Altstadt Besucherinnen und Besuchern aus der Region ein, die Stadt als kreativen Ort für handwerklich hergestellte Produkte kennenzulernen.
© Interessengemeinschaft Neue Altstadt (IGNA)
Die Interessengemeinschaft Neue Altstadt (IGNA) organisiert das „Fest des Handwerks“, dass ansässigen, aber auch Betrieben aus dem Umland, die Möglichkeit bietet, ihr Handwerk hier zu präsentieren und Menschen dafür zu begeistern. Ob alte Metiers oder moderne Produktionsweisen: alle sind willkommen.
Sichern Sie sich bereits jetzt die passenden Räumlichkeiten (drinnen oder draußen), damit ein vielfältiges Programm von Präsentationen entstehen kann. Werden Sie Teil dieses „Festes des Handwerks“! Dabei ist es nicht relevant, ob Sie direkt aus Frankfurt kommen oder aus dem Rhein-Main-Gebiet. Melden Sie sich gerne bei Sabine Mannel, 0177 - 64 89 737, igna-frankfurt@web.de. Bis zum 30. Juni 2026 werden noch Handwerker/innen gesucht.
Doch warum eigentlich ein Fest des Handwerks in der Frankfurter Neuen Altstadt?
Frankfurt gilt seit jeher als Messe- und Bankenstadt sowie als Umschlagplatz für Waren aus aller Welt. Weniger bekannt ist, dass dieser Wohlstand über Jahrhunderte auch das Handwerk der Stadt prägte. Viele Gassen der Altstadt waren einst bestimmten Gewerben gewidmet – Namen wie Kannegießergaß‘ oder Bendergasse erinnern noch heute daran.
Die Messen, die wohlhabende Bürgerschaft und zahlreiche Reisende sorgten für eine lebendige Nachfrage und machten die Altstadt bis ins 19. Jahrhundert zu einem Zentrum des Handwerks. Erst die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs beendeten diese gewachsene Struktur.
Mit dem Wiederaufbau eines Teils der Altstadt im Jahr 2018 wurde ein Stück dieses historischen Frankfurts wiederbelebt. In den neuen „alten“ Häusern finden sich heute vor allem inhabergeführte Geschäfte mit selbst gefertigten Produkten – von Kaffee, Wein und Backwaren bis hin zu Hüten, Keramik, Schmuck sowie traditionellem Handwerk wie Schuh- oder Uhrmacherei.