26.02.2026

HWK und IHK rufen zur Stimmabgabe bei der Kommunalwahl auf: Politiker und Parteien wählen, die den heimischen Wirtschaftsstandort stärken

Die Handwerkskammer (HWK) Frankfurt-Rhein-Main und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main rufen ihre Mitglieder sowie die Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt auf, bei der Kommunalwahl am 15. März 2026 ihre Stimmen Parteien sowie Politikerinnen und Politiker zu geben, die für eine Stärkung des heimischen Wirtschaftsstandorts eintreten.

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Die Handwerkskammer (HWK) Frankfurt-Rhein-Main und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main rufen ihre Mitglieder sowie die Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt auf, bei der Kommunalwahl am 15. März 2026 ihre Stimmen Parteien sowie Politikerinnen und Politiker zu geben, die für eine Stärkung des heimischen Wirtschaftsstandorts eintreten.

(Frankfurt, 26. Februar 2026) HWK-Präsidentin Susanne Haus und IHK-Präsident Ulrich Caspar erklären gemeinsam: „Die nächste Stadtverordnetenversammlung und der nächste Magistrat sollten alles daransetzen, die gewerbliche Wirtschaft und das Handwerk zu entlasten und Erschwernisse zu beseitigen. Die Entscheidungen der Betriebe für Investitionen in neue Maschinen, Büros, Werkstätten, Labore, Ladenlokale und auch die Qualifikation der Mitarbeiter sollten erleichtert und nicht erschwert werden. So benötigen viele Betriebe beispielsweise eine bessere Erreichbarkeit für ihre Lieferanten, Kunden und Beschäftigte unabhängig vom genutzten Verkehrsmittel.

Ebenso wünschen sich die Betriebe eine sichere und saubere Stadt sowie insbesondere eine rasche Verbesserung der Situation im Bahnhofsviertel. Zudem erwarten die gewerbliche Wirtschaft und das Handwerk von der Kommunalpolitik, dass sie mehr Flächen für neue Gewerbe- und Wohngebiete schafft, um das Wachstum bestehender Unternehmen zu ermöglichen und die Attraktivität für neue Unternehmen zu steigern.“

HWK und IHK betonen, dass von einer prosperierenden Wirtschaft alle profitieren: „Erfolgreiche Unternehmen sichern gute Jobs, bieten jungen Leuten Ausbildungsplätze und schaffen mit ihren Innovationen die Basis für den Wohlstand von morgen. Je erfolgreicher die heimischen Unternehmen am Markt tätig sind, desto höhere Einnahmen ergeben sich für die Stadt. Und desto einfacher ist es für Kommunalpolitiker, öffentliche Aufgaben zu finanzieren“, geben Caspar und Haus zu bedenken.

Über die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main

Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main ist als Körperschaft öffentlichen Rechts erste Ansprechpartnerin für mehr als 33.000 Handwerksbetriebe mit rund 160.000 Beschäftigten und rund 9.000 Auszubildenden in der Metropolregion Rhein-Main (Landkreise Hochtaunus, Main-Taunus, Groß-Gerau, Offenbach, Darmstadt-Dieburg, Bergstraße, Odenwald sowie die kreisfreien Städte Frankfurt am Main, Darmstadt und Offenbach). Als „Wirtschaftsmacht von Nebenan“ generierten die Mitgliedsbetriebe der Kammer einen Umsatz in Höhe von 19,1 Milliarden Euro im Jahr 2024. Zu den Kernaufgaben der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main zählen neben Aspekten der hoheitlichen Selbstverwaltung des Handwerks - wie etwa Ausbildung, Prüfungswesen und Führen der Handwerks- und Lehrlingsrolle - auch berufliche Bildungsangebote, Nachwuchskräfteförderung und vielfältige Beratungsangebote für Betriebsinhaber, wie beispielsweise zu Themen der Betriebsübergabe an nachfolgende Generationen. Als Botschafter des Handwerks zählt auch die Interessensvertretung auf regionaler, Bundes- sowie EU-Ebene zu den Aufgaben der Handwerkskammer. www.handwerkskammer-rhein-main.de