Michael Jahr

Gold- und Silberschmiedemeister

Mitglied der Vollversammlung 

Vertreter des selbständigen Handwerks und des handwerksähnlichen Gewerbes

Gruppe II: Elektro- und Metallgewerbe

Kurzinterview

Wie heißt Ihr Betrieb bzw. in welchem Betrieb arbeiten Sie?

  • Michael Jahr Goldschmiedeatelier

    Warum haben Sie sich dazu entschieden, sich ehrenamtlich in der Vollversammlung der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main zu engagieren?

    • Als Obermeister der Goldschmiede und Silberschmiede bin ich ich incl. meines vorherigen Stellvertreter 15 Jahre ehrenamtlich tätig. Vorab auch schon als Innungsmitglied bei etlichen Aktionen der Innung. Meine Selbständigkeit besteht in diesem Jahr 34 Jahre. Dir Zusammenarbeit mit der HWK war für mich immer wichtig. Für mich ist es wichtig etwas aktiv für das Handwerk zu tun. Was ich immer wieder feststelle, dass gerade die Politik, Gewerkschaft und Verbände vieles durch Fehlinformation entscheiden. Ob Bürokratie oder noch mehr Regelungen etc. Was natürlich das Handwerk blockiert. Hier ist Aufklärungsarbeit gefragt. Für mich ist das Amt in der Vollversammlung neu und ich bin gespannt wie ich mich einbringen kann.

      Welchen Rat geben Sie jungen Handwerkern?

      • Wichtig ist, dass man den glauben an sich selber nicht verliert. Es werden bestimmt einige Hürden auf einen zukommen aber diese sind mit dem Wissen und der Hilfe einer guten Gemeinschaft leichter zu nehmen. Deswegen ist der Verbund mit der für einem zuständigen Innung wichtig. Wenn möglich, sich aktiv dort sogar einbringen. Auch die Unterstützung durch die Handwerkskammer suchen. Sich trauen Fragen zu stellen. Am Ende sind wir eine große Handwerkerfamilie. In der die einzelnen Gewerke mehr oder weniger die gleichen Probleme haben.

        Was muss man unbedingt noch über Sie wissen?

        • Seit ca. 5 Jahren bin ich als Vizepräsident der Deutschen Gold- und Silberschmiede e.V. tätig. Dort setze ich mich für Ausbildung ein und bin im Referat Öffentlichkeitsarbeit tätig. Habe die Ausbilderförderung in die Wege geleitet um auf den Missstand der fehlenden Ausbildungsbetrieb hinzuweisen. Wie auch der Wegfall zuständiger Berufsschule und auch Meisterschulen. Einsatz für die Rückvermeisterung in die Anlage A gehört auch dazu. Das ist die größte Hürde um wieder Ausbildungsbetriebe zu bekommen. Ich versuche auch immer junge Handwerker zu integrieren. Ich bekomme so oft mit, dass Kollegen diese ausbremsen. Dies blockiert den Erhalt der Verbände. Wie wollen wir gerade die Innungen erhalten, wenn die Jugend nicht eingebunden wird. Offen für Neues sein auch wenn es manchmal schwer fällt.