Handwerk – eine Entscheidung aus Leidenschaft

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Das Jahresmotto des Handwerks 2015.

Das Jahresmotto des Handwerks 2015.

Das Handwerk bietet jungen Menschen vielfältige Karriereperspektiven. Das Spektrum der möglichen Ausbildungen ist breit und umfasst Berufsbilder, die Tradition, Innovationsstärke und Hightech miteinander verbinden.

Im Handwerk finden Jugendliche die Möglichkeit der Selbstverwirklichung – und im Fall der Meisterqualifikation die Perspektive, einen eigenen Betrieb aufzubauen. 130 Berufe – und so viele Möglichkeiten – wir informieren Sie gerne über die Karriemöglichkeiten im Handwerk.

5 Gründe fürs Handwerk


Fünf Gründe, die zeigen das Handwerk ist immer die beste Wahl

1. Handwerk ist vielfältig:

Mit über 130 Ausbildungsberufen bietet der Wirtschaftszweig vielfältige Möglichkeiten für junge Menschen mit den unterschiedlichsten Interessen und Talenten, sich zu entfalten. In modernen und spannenden Berufen können sie ihre Ideen in die Tat umsetzen.



3. Handwerk bietet beste Zukunftsperspektiven:

Rund 200.000 Handwerksbetriebe müssen in den nächsten zehn Jahren an eine Nachfolge-Generation übergeben werden. Gerade kleinere, alteingesessene Betriebe geben jungen Talenten so die Chance, sich zu entwickeln und zügig Führungsverantwortung zu übernehmen.

4. Handwerk integriert technische Entwicklungen:

Natürlich gibt es im Handwerk Berufe mit großer Tradition ‒ wie etwa Steinmetz oder Goldschmied. Doch in fast allen Handwerken sind heute modernste Technologien unerlässlich. Komplexe Produktionsprozesse, beispielsweise im Bereich Medizintechnik oder in der Luft- und Raumfahrtbranche, erfordern Präzision und technisches Know-how.  Daher verbindet die Ausbildung im Handwerk oftmals Tradition und Hightech ‒ eine spannende und abwechslungsreiche und vor allem zukunftsorientierte Kombination. Handwerk bedeutet lebenslanges Lernen, gerade in Berufen, in denen sich stetig weiterentwickelnde Technologien eine Rolle spielen.
 

2. Handwerk schafft Zufriedenheit und Selbstbestimmung:

Am Ende eines Arbeitstages oder wenn ein Auftrag beendet ist, können Handwerker das Ergebnis ihrer Arbeit unmittelbar betrachten. Wenn auch der Auftraggeber zufrieden ist, verschafft das Geleistete eine große Befriedigung. In wenigen anderen Berufen kann zudem so selbstbestimmt gearbeitet werden wie im Handwerk: Flache Hierarchien in den Betrieben ermöglichen jungen Menschen Raum zur Entfaltung. Familienfreundlichkeit wird großgeschrieben. Ein weiterer Pluspunkt: Mit der Ausbildung zum Meister bietet sich die Möglichkeit, der eigene Chef zu sein.
 

5. Handwerk macht sich bezahlt:

Die Qualifikation zum Meister zahlt sich aus: Das durchschnittliche Lebenseinkommen eines Handwerksmeisters liegt ungefähr gleich auf mit dem eines Fachhochschulabsolventen. Dies ergab eine Studie des IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung). Was viele nicht wissen: Seit einigen Jahren ist der Meisterbrief als "Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung“ anerkannt und eröffnet so die Möglichkeit für einen Studienabschluss ohne Abitur.

Höhere Abschlüsse erreichen?


Höhere Abschlüsse erreichen

Abitur und Studium – nach der Ausbildung nicht ausgeschlossen!


... Hauptschulabschluss?

       Ist möglich – Voraussetzung
 
  • mindestens Abgangszeugnis 8. Klasse
  • Abschlusszeugnis der Berufsschule
  • bestandene Abschlussprüfung in einem mindestens 2-jährigen Ausbildungsberuf
... Mittlerer Schulabschluss?
    
      Ist möglich – Voraussetzung
 
  • Hauptschulabschluss
  • mindestens fünf Jahre Fremdsprachenunterricht (Abschlussnote mindestens 3; oder entsprechender Zusatzunterricht während der Ausbildung)
  • mindestens 80 Std. Zusatzunterricht im Fach Deutsch (Abschlussnote mindestens 4)
  • Abschlusszeugnis der Berufsschule (Gesamtdurchschnitt mindestens 3)
  • Bestandene Abschlussprüfung in einem mindestens 2-jährigen Ausbildungsberuf
... Allgemeine Fachhochschulreife?

      Ist möglich – Voraussetzung
 
  • Mittlerer Schulabschluss
  • Teilnahme an Zusatzunterricht (Sprachen - mindestens 80 Std. Englisch und Deutsch; 240 Std. mathematisch-naturwissenschaftlicher Bereich; 80 Std. gesellschaftswissenschaftlicher Bereich)
  • drei schriftliche Prüfungen (Englisch, Deutsch, Mathematik/Naturwissenschaften; Prüfungsnoten mindestens 4)
  • Abschlusszeugnis der Berufsschule (Gesamtnotendurchschnitt mindestens 3)
  • bestandene Abschlussprüfung in einem mindestens 2-jährigen Ausbildungsberuf
... Hochschulabschluss?

Mit einer an die Ausbildung anschließenden Meisterausbildung und -prüfung haben Handwerker die Möglichkeit, sich an einer Hochschule einzuschreiben.

So unterstützen Sie Ihr Kind


So unterstützen Sie als Eltern Ihr Kind bei der Berufswahl

  • Suchen Sie das Gespräch – so kristallieren sich Wünsche, Stärken und Schwächen schneller heraus. Die Berufsorientierungsphase beginnt im Idealfall schon früh ab der 8. Klasse.

  • Hat Ihr Kind schon einen Wunschberuf ? Eventuell kennen Sie jemanden, der diesen Beruf ausübt. Stellen Sie den Kontakt her.

  • Praktika in den Betrieben, unter realen Bedingungen sind die beste Möglichkeit, die berufliche Realität kennenzulernen. Motivieren Sie.

  • Nutzen Sie gemeinsam mit Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn die Beratungsangebote und besuchen Sie gemeinsam Ausbildungsmessen.

  • Achten Sie auf Pünktlichkeit in der Schule und auf Vermeidung schulischer Fehlzeiten. Unternehmen achten besonders auf etwaige Benotung des Arbeits- und Sozialverhaltens.

  • Entwicklen Sie gemeinsam Ideen für Alternativen: Nicht immer klappt es mit der Bewerbung zum Wunschberuf. Die Ausbildungsberater helfen Ihnen gerne dabei.

Mehr Informationen und Kontakt


Lernen Sie das Handwerk kennen.

Alle freien Praktikums- und Lehrstellen im Kammerbezirk finden Sie im Lehrstellen-Radar.

130 Berufe im Handwerk - alle Infos zu den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten finden Sie auf handwerk.de.

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