Auch in Ausbildungsfragen ist Ihre Handwerkskammer für Sie da

Informationen für Betriebe

Goodluz, Shutterstock

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Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main unterstützt Sie als Ausbildungsbetrieb bei der Aus- und Weiterbildung Ihrer Azubis und Mitarbeiter. Sie möchten zum ersten Mal ausbilden? Wir helfen Ihnen gerne bei der Organisation und Vorbereitung, so etwa über die Bereitstellung von Informationen zu den Themen Einstellung, Lehrlingsvertrag, überbetriebliche Lehrlingsunterweisung ("Ülu"), Anrechung von Ausbildungszeiten, Koordination mit der Berufsschule. Natürlich informieren wir Sie über die Voraussetzungen, die Sie als Ausbilder mitbringen müssen, wenn Sie einen Azubi in Ihrem Team begrüßen möchten. Natürlich stellen wir Ihnen moderne Tools der Lehrlingswerbung zur Verfügung – etwa die Werbemittel, die Sie als Unternehmer im Rahmen der bundesweiten Imagekampagne des Handwerks nutzen können und informieren Sie über regionale Aktivitäten, Förderprogramme und Veranstaltungen. Freie Lehr- und Praktikumsstellen können Sie im Lehrstellen-Radar der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main hinterlegen.

Wir sind Teil des großen Bildungs-Netzwerks für den Mittelstand: Neben Beratungsdienstleistungen nimmt die Handwerkskammer auch staatliche Aufgaben im Bereich der Aus- und Weiterbildung wahr. Die Handwerkskammer überwacht als zuständige Stelle die Berufsvorbereitung und Berufsausbildung im Handwerk und regelt die Gesellen- und Meisterprüfungen. Das Team der Beruflichen Bildung arbeitet dabei eng mit den ehrenamtlich tätigen Prüfungsausschüssen, in denen sich Unternehmer aus der Region engagieren, zusammen. Die Kammer übernimmt dabei gemeinsam mit den Innungen und Fachverbänden im Rahmen der Dualen Ausbildung eine koordinative Rolle, vernetzt die Ausbildungsinhalte von Berufsschulen und Betrieben, um den Azubis somit zukunftsorientierte Lerninhalte zu vermitteln.

Azubi gesucht?


Azubi gesucht? Tragen Sie Ihre freie Ausbildungs- oder Praktikumsstelle bei uns ein.

Je mehr Betriebe mitmachen, desto besser finden junge Nachwuchskräfte und Arbeitgeber zusammen. Helfen Sie also mit, indem Sie Ihre freie Lehr- und Praktikumsstellen ebenfalls eintragen. Die Lehrstellen erscheinen sowohl in der regionalen Suchbörse als auch in der bundesweiten App Lehrstellen-Radar.


Das Service Center, 069 97172 -818, hilft Ihnen bei der Eintragung der Lehrstelle. Alternativ können Sie die Lehrstelle auch über dieses Formular selbst eingeben.

Projekt Passgenaue Besetzung


Wir helfen Unternehmen und Azubis, schnell zusammen zu finden

Immer mehr Betriebe beklagen, dass es für sie zunehmend schwieriger wird, geeignete Bewerber für ihre freien Ausbildungsplätze zu finden. Gründe dafür gibt es viele. Neben den demografischen Wandel liegt auch eine Ursache darin, dass sich Jugendliche bei ihrer Berufsauswahl auf nur wenige bekannte Berufe konzentrieren. Anderseits sind die kleinen Betriebe den Jugendlichen häufig unbekannt. Und diese Betriebe verfügen nicht über die Ressourcen, Auszubildende zu rekrutieren. Hier setzen wir an. Unser Vorteil liegt im persönlichen Kontakt – wir kennen die Ausbildungsbetriebe und die Jugendlichen.

Suchen Sie einen passenden Auszubildenden für Ihren Betrieb? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Unser Service für Sie:
  • Wir erstellen mit Ihnen ein Anforderungsprofil für die zu besetzende Ausbildungsstelle.
  • Wir suchen in Schulen, auf Messen und Informationsveranstaltungen nach jungen Talenten.
  • Wir wählen Bewerber gemäß Ihres Anforderungsprofils aus..
  • Wir führen Bewerbungsgespräche und Eignungstests durch.
  • Wir präsentieren Ihnen passgenaue Bewerber für die Besetzung Ihrer Ausbildungsstelle.
  • Wir begleiten und unterstützen bei Fragen und Problemen während der Probezeit.
  • Wir bieten bedarfsgerechte Beratung für Betriebe mit Migrationshintegrund.
  •  Wir veröffentlichen Ihre Ausbildungsplätze im Lehrstellen-Radar – falls von Ihnen gewünscht.

Ihr Nutzen:
  • Sie sparen Zeit und Kosten bei der Besetzung  Ihrer Ausbildungsstellen.
  • Sie verringern das Risiko eines Ausbildungsabbruchs.
  • Sie sichern Ihren Bedarf an Fachkräften in Ihrem Betrieb.
Dowloads und Formulare für Projektteilnehmer finden Sie im Downloadbereich "Bildung".

Kontakt
Rolf Aßmann
Telefon: ++49 69 97172 - 262
E-Mail: passgenauebesetzung@hwk-rhein-main.de


Das Projekt „Passgenaue Besetzung“ wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union kofinanziert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

    

Willkommenslotse


Willkommenslotse

Die Willkommenslotsen beraten kleine und mittlere Unternehmen in allen praktischen Fragen der betrieblichen Integration von Flüchtlingen – sei es durch eine Hospitation, ein Praktikum, eine Einstiegsqualifizierung (EQ), eine Ausbildung oder durch den direkten Einstieg in eine Beschäftigung. Sie als Betrieb erhalten so vor Ort die wichtigsten Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen und erfahren, wo Sie weiterführende Informations- und Unterstützungsmöglichkeiten finden. Die Willkommenslotsen unterstützen Sie außerdem dabei, mögliche Vorbehalte und Unsicherheiten in Ihrer Belegschaft abzubauen und können gute Beispiele aus der Praxis einbringen. Dazu gehört auch, dass Sie erfahren, mit welchen konkreten Maßnahmen Sie eine Willkommenskultur in Ihrem Unternehmen fördern können, um eine erfolgreiche betriebliche und soziale Integration der Flüchtlinge zu erreichen.

Diese konkrete Unterstützung erhalten Sie durch Willkommenslotsen:
  • Besetzung von offenen Stellen und Erarbeitung von Anforderungsprofilen für Auszubildende bzw. Mitarbeiter
  • Vorauswahl passender Bewerberinnen und Bewerber aus dem Kreis der Geflüchteten
  • Beratung bei rechtlichen und praktischen Fragen zur Integration
  • Hilfe bei verwaltungstechnischem Aufwand
  • Beratung zu regionalen oder nationalen Förderungs- und Unterstützungsprogrammen für Unternehmen, die Geflüchtete ausbilden und beschäftigen
  • Vermittlung von Kontakten zu relevanten regionalen Institutionen, Organisationen und Projekten, die bei einer Ausbildung unterstützen
  • Unterstützung beim Aufbau einer Willkommenskultur

Kontakt
Said Bousfia
Telefon: ++49 69 97172 - 319
E-Mail: willkommenslotse@hwk-rhein-main.de



Das Programm "Willkommenslotsen" wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie  gefördert.

Ausbildungsplätze für Neuorientierer


Ausbildungsplätze für Neuorientierer – Projekt yourPUSH

Geeignete Fachkräfte zu finden ist eine der größten Herausforderungen im handwerklichen Mittelstand. Gleichzeitig gibt es viele Studierende, die bereits nach den ersten Studiensemestern zweifeln, ob das Studium das Richtige für sie ist und nach Alternativen suchen. Um Unternehmen darin zu unterstützen, passende Nachwuchskräfte für ihren Betrieb zu finden und Nachwuchstalenten eine Alternative zum Hochschulstudium in einem der mehr als 130 Handwerksberufen zu bieten, hat die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main das Projekt yourPUSH gestartet. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „JOBSTARTER plus – für die Zukunft ausbilden“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Mehr Informationen dazu gibt es  auf der Webseite www.yourpush.de.
 

Sie haben einen Azubi gefunden?


Sie haben einen Azubi gefunden? Nutzen Sie die Vorteile des elektronischen Lehrvertrages

Alle Lehrverträge im Kammerbezirk Frankfurt-Rhein-Main sind in der Lehrlingsrolle erfasst. Das Service Center der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main hilft Ihnen gerne bei der Übermittlung der Daten Ihres Ausbildungsvertrages an die Lehrlingsrolle. Noch einfacher geht es jedoch mit dem elektronischen Lehrvertrag – einem Service Ihrer Kammer. Der "Login" bietet Ihnen den direkten Zugriff auf Ihre Daten der Handwerksrolle. Die Daten werden danach automatisch in den Ausbildungsvertrag eingesetzt. Außerdem erhalten Sie Einblick in die Daten aller eingetragenen und ausbildungsberechtigten Personen Ihres Betriebes. Sie müssen dann nur noch den entsprechenden Ausbilder auswählen.

Ein weiterer Vorteil des elektronischen Lehrvertrages: Sie können den Bearbeitungsstatus Ihrer Lehrverträge ständig online überprüfen. So erfahren Sie, wo sich Ihre Verträge gerade zur Bearbeitung befinden. Solange Ihre Ausbildungsverträge nicht den Status "gesendet" tragen, können Sie diese übrigens jederzeit online ergänzen und berichtigen. Nach der Überprüfung Ihrer Daten erhalten Sie eine Rückmeldung unseres Serviceteams in der Form einer Pdf-Datei – und evtl. einen Hinweis auf fehlende Angaben oder Unterlagen. Bitte drucken Sie Ihre Verträge aus und senden Sie diese, wie bisher per Post, unterschrieben und mit allen notwendigen Anlagen an:

Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main
Berufsbildungs- und Technologiezentrum Weiterstadt
Lehrlingsrolle
Rudolf-Diesel-Str. 30
64331 Weiterstadt

Wir leiten Ihre neuen Lehrverträge zur Information und Registrierung dann an die zuständige Innung oder Kreishandwerkerschaft weiter, die sich dann um alles weitere kümmert.
 


 

Das leistet die Ülu


Das leistet die Ülu – Fit fürs Handwerk

Nachwuchstalente, die in einem im Handwerk in Deutschland einen Gesellenbrief erwerben, haben eine herausragende Grundlage für ihre weitere berufliche Karriere geschaffen. Nicht nur, weil sie von ihren Ausbildungsbetrieben speziellen Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben. Azubis im dualen beruflichen System profitieren auch von den Weiterbildungsangeboten im Rahmen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung ("ÜLu"), zum Beispiel in den Berufsbildungs- und Technologiezentren der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main in Frankfurt, Weiterstadt oder Bensheim.

Ziel der überbetrieblichen Ausbildung ist, einheitliche Qualitätsmaßstäbe in der Dualen Bildung  zu gewährleisten. Die Ausbildungsordnungen und die zugehörigen Ausbildungsrahmenpläne sind in ganz Deutschland zwar einheitlich. Ausbildungsbetriebe sind allerdings sehr unterschiedlich strukturiert. Dies beginnt bei der Betriebsgröße und endet bei Spezialisierungen, die ein Betrieb anbietet. Daneben gibt es Ausbildungsinhalte, die sich generell besser in einer größeren Gruppe von Auszubildenden nach einheitlichen Maßstäben vermitteln lassen, als es im Unternehmen möglich wäre. Um nun allen Lehrlingen in Deutschland einen möglichst einheitlichen Wissensstand gemäß Ausbildungsordnung und Ausbildungsrahmenplan zu ermöglichen, gibt es das Angebot der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. In der ÜLu werden die Auszubildenden in Blockveranstaltungen in besonderen Einrichtungen des Handwerks geschult. Die Schulung erfolgt nach bundeseinheitlichen Lehrplänen, die durch die Fachverbände des Handwerks ausgearbeitet und vom Bundeswirtschaftsministerium anerkannt wurden. Weil ein einheitlicher Wissensstand für alle Auszubildenden nur erreicht werden kann, ist die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung jeodch nicht freiwillig. Die ÜLu anbietenden Einrichtungen gehören – neben Ausbildungsbetrieb und Berufsschule – zu den nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannten Ausbildungsstätten (§ 2 Abs. 1 Nr. 3 BBiG). Ausbildungsbetriebe haben Auszubildende zur Teilnahme an Maßnahmen der ÜLU freizustellen ( § 15 BBiG), die die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main in Absprache mit den Berufsschulen Betrieben in unsere BTZs einladen.

Die Finanzierung dieser Kurse erfolgt einmal durch staatliche Zuschüsse des Bundes und des Landes Hessen, zum anderen über den so genannten ÜLu-Beitrag der Betriebe im Bezirk der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Zu diesem Beitrag werden grundsätzlich alle Betriebe herangezogen, auch wenn sie derzeit selbst nicht ausbilden. In der Höhe orientiert sich der ÜLu-Beitrag an den unterschiedlichen Anforderungen des jeweiligen Berufs, innerhalb des Berufs ist er jedoch gleich. Die Vollversammlung der Handwerkskammer entscheidet jährlich darüber, welche ÜLu-Kurse angeboten werden und wie hoch die jeweiligen Beiträge für das kommende Jahr sein werden. Finanziert werden hiervon die jeweilige Lehrgangsteilnahme und die Unterbringung der Teilnehmer, soweit sie nicht täglich von zu Hause aus anreisen können. In der Höhe orientiert ich der ÜLu-Beitrag – wie auch der allgemeine Kammer-Beitrag – dann zusätzlich an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Betriebe und ist nach oben hin auf maximal 1.500 Euro begrenzt. Keine ÜLu-Beiträge werden erhoben von Betrieben des Bauhandwerks, also von Maurern, Zimmerern, Beton- und Stahlbetonbauern sowie 13 weiteren Bauhandwerken, von Gerüstbauern und Dachdeckern, die seit Jahren eine eigene Finanzierung über allgemeinverbindliche Tarifverträge für sich geschaffen haben. Kleinstbetriebe mit einem Gewerbeertrag von weniger als 5.200 Euro pro Jahr können vom ÜLu-Beitrag befreit werden.

Das sind die Rechtsgrundlagen für die Ülu:
Die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (Ülu) gehört zu den im § 5 des Berufsbildungsgesetzes aufgeführten Ausbildungsmaßnahmen, zu denen der Betrieb den Lehrling freizustellen hat, wenn sie von der Handwerkskammer oder im Einvernehmen mit ihr von anderen Trägern der Handwerksorganisation durchgeführt werden. (vgl. §13.2 BBiG) Die Handwerkskammer regelt die Ülu als zuständige Stelle im Rahmen ihrer gesetzlichen Aufgaben aufgrund der Handwerksordnung. Die entsprechenden Beschlüsse der Vollversammlung der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main erhalten mit Genehmigung durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung ihren rechtskräftigen Charakter. Mehr Informationen zu den Inhalten der Ülu gibt es auch auf den Internetseiten des Heinz-Piest-Instituts für Handwerkstechnik der Universität Hannover .

 

Mitarbeit im Ehrenamt


Mitarbeit im Ehrenamt: Engagement in Prüfungsausschüssen

Sie geben Ihr Wissen gerne an die die nächste Generation weiter und arbeiten gerne mit dem handwerklichen Nachwuchs? Dann ist die Mitarbeit in einem der ehrenamtlichen Prüfungsausschüsse vielleicht genau das Richtige für Sie. Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main kümmert sich im Bereich ihrer hoheitlichen Aufgaben um die Koordination von Prüfungsausschüssen, gemeinsam mit den Partnern aus Innungen und Fachverbänden. Hierfür werden in unregelmäßigen Abständen neue Persönlichkeiten aus dem Handwerk gesucht. Wenn Sie sich in einem der Prüfungsausschüsse engagieren wollen, melden Sie sich gerne bei der Abteilung Berufliche Bildung: bildungswesen@hwk-rhein-main.de. Wir informieren Sie gerne, welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen.

 

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