Berufliche Bildung und Zukunft Europas


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21. März 2019: Podiumsdiskussion in der Hessischen Landesvertretung in Brüssel
Ehinger: „Berufliche Bildung ist Basis für Prosperität und Zukunft in Europa.“ Weinmeister: Hessen profitiert von einem starken, handlungsfähigen Europa
 
Bei einer Podiumsdiskussion haben Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und Mark Weinmeister, Hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten, auf die Bedeutung der Europawahl im Mai hingewiesen. Die Hessische Europaministerin Lucia Puttrich und die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main hatten dazu in die Hessische Landesvertretung nach Brüssel eingeladen.
 
„Die berufliche Bildung, nicht nur im Handwerk, ist Basis für die wirtschaftliche Prosperität in Europa. Das Handwerk mit seinen kleinen und mittleren Unternehmen denkt europäisch und international. Der Wirtschaftssektor ist daher bereit, sich aktiv an der Zukunftsgestaltung des Wirtschaftsstandortes Europa zu beteiligen“, so Ehinger. Der Handwerkspräsident erinnerte daran, dass die berufliche Bildung und der Meisterbrief immer wieder von internationalen Kooperationspartnern der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main in Europa, aber auch darüber hinaus, angefragt werden. „Die Digitalisierung und andere Herausforderungen im Umfeld können nur angegangen werden, wenn Menschen in der Lage sind, innovative Techniken auch einzubauen und zu warten. Wir dürfen Europa daher nicht den Populisten überlassen: es steht viel zu viel auf dem Spiel.“
 
„Die Hessische Landesregierung wirbt für eine hohe Wahlbeteiligung. Wir wollen diejenigen, die proeuropäisch denken und handeln, an die Urne bringen. Ein starkes und handlungsfähiges Europa nützt auch den Bürgerinnen und Bürger in Hessen“, sagte Europastaatssekretär Mark Weinmeister. „Wir setzen uns dafür ein, dass auch künftig Unternehmen in traditionellen Branchen wie dem Handwerk, von der Regionalförderung nicht ausgeschlossen werden. Die traditionellen kleinen- und mittelständischen Unternehmen tragen in erheblichem Maße zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einer Region bei und sind daher von wesentlicher Bedeutung.“
 
Auf dem Podium in der Hessischen Landesvertretung saßen Markus Winkler, Stellvertretender Generalsekretär des Europäischen Parlaments, Tim Krögel, Leiter der Vertretung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks bei der EU sowie Benjamin Hartmann, European Political Strategy Center (EPSC), teil. Es moderierte Andreas Meyer-Feist, Leiter HR-Studio Brüssel.
 
Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main vertritt die Interessen der rund 33.000 Mitgliedsbetriebe und Handwerker im Kammerbezirk Frankfurt-Rhein-Main. Neben dem Büro in Brüssel, hat die Handwerkskammer Standorte in Frankfurt und Darmstadt sowie drei Bildungsstandorte in Bensheim, Frankfurt und Weiterstadt. Seit einigen Jahren organisiert die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main regelmäßig Veranstaltungen gemeinsam mit der Hessischen Landesvertretung, regelmäßig nehmen Handwerker aus der Metropolregion an den Podien teil, um die Anfordernisse des Handwerks in Europa vorzutragen.

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