7 Bundessieger des Praktischen Leistungswettbewerbs


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Ehinger: „Stolzmomente für die Nachwuchsprofis“
Das Handwerk in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main hat seine besten Nachwuchstalente geehrt. Im Rahmen einer Festveranstaltung im Kaisersaal des Frankfurter Römers wurden die Preisträger des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks 2019 ausgezeichnet. Die Preisverleihung übernahmen Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und der Frankfurter Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr, Markus Frank.

Zum 68. Mal haben sich die Besten der Besten im bundesweiten Wettbewerb des Handwerks gemessen. Tausende junge Handwerker waren zunächst im Kammerbezirk, dann auf Landesebene und dann bundesweit gegeneinander angetreten. Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten dient der Förderung der Berufsausbildung im Handwerk. Träger des Wettbewerbs sind der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk. Die Durchführung des Wettbewerbs in Hessen wird unterstützt durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, auf Bundesebene durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Auf Bundesebene stellt die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main insgesamt sieben Sieger, davon fünf erste Plätze. „Sie sind die Besten ihres Fachs, weil sie echte Macher sind und das, was sie tun, wirklich und von Herzen wollen. Diese Auszeichnung ist ein echter Stolzmoment für uns alle“, würdigte Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, die Leistungen der Nachwuchshandwerker.

Stadtrat Frank stellte fest: „Das Handwerk ist und bleibt ein leistungsfähiger Faktor in unserer Wirtschaft: kreativ, individuell und überraschend vielseitig. Ich bin sehr stolz auf unsere Nachwuchsprofis, denn sie sind ein vorbildliches Beispiel für Fachkräfte der Zukunft: die Transformation traditioneller Handwerkstechniken braucht spezialisierte und gut ausgebildete Experten – so wie diese Preisträger, die wir heute Abend auszeichnen durften“ so der Stadtrat.

Bundessieger in diesem Jahr sind: (ein dritter Platz) Anton Honcharov (Feinwerkmechaniker, Zerspanungstechnik, Kegelmann Technik GmbH, Rodgau). Einen zweiten Platz belegte: Adrian Knapp (Land- und Baumaschinenmechatroniker, Raiffeisen Waren-Zentrale, Lorsch). Fünf erste Plätze belegten: Laura Romina De Luca (Drechslerin/Elfenbeinschnitzerin, Berufsfachschule für das Holz- und Elfenbeinverarbeitende Handwerk, Michelstadt); Leopold Maximilian Glees (Schuhmacher, Jürgen Dohn, Frankfurt); Aylin Hummel (Maßschneiderin SP Herren, Bernd Vögler, Frankfurt); Jacqueline Kuhn (Maler und Lackiererin, Mensinger GmbH, Frankfurt); Ella Charlotte Richter (Buchbinderin, Katinka Gebicke, Darmstadt).

Hessenweit setzten sich 22 Gesellen aus dem Rhein-Main-Gebiet durch. Im Kammerbezirk wurden 12 Kammersieger in ihrem jeweiligen Beruf ermittelt.

Der Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“ ehrte fünf Preisträger. Erste Sieger waren Lena Gerard (Maßschneiderin, SP Herren, Thießen & Hildebrandt, Frankfurt) und Ella Charlotte Richter (Buchbinderin, Katinka Gebicke, Darmstadt).

Darüber hinaus wurden weitere junge Handwerker geehrt. So haben sich 15 junge Damen und Herren im Rahmen des Förderprogramms Samstagsschule für begabte Handwerker der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main engagiert und weitergebildet. Auch sie erhielten während der Feierstunde im Römer eine Auszeichnung. Weiterhin zeichnete die Frankfurter Handwerksstiftung insgesamt 20 Junghandwerker und die Philipp-Gisbert-Stiftung zwei Damen für ihre besonders guten Leistungen aus.

Ehrungen erhielten zudem 21 ausgeschiedene Mitglieder der Meisterprüfungsausschüsse sowie ein Mitglied des Berufsbildungsausschusses für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit. „Mit der handwerklichen Selbstverwaltung, leistet das Handwerk einen zusätzlichen Beitrag für unser Land. Was das Handwerk leistet, meine Damen und Herren, wird meistens erst dann sichtbar, wenn es fehlt“, so Präsident Ehinger.





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