Bewerbungstipps

Du hast einen Job gefunden, der zu Dir passt?

Wunderbar. Jetzt solltest du dich bewerben. Doch damit deine Bewerbung um eine Lehrstelle in einem Handwerksbetrieb auch erfolgreich ist, gibt es einige Dinge zu beachten.

10 Tipps fürs Bewerbungsgespräch

Zeige Eigeninitiative

Ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch beginnt schon bei der Bewerbung. Hast Du eine aktuelle Mappe angegeben oder fehlt noch etwas? Vollständige Bewerbungsunterlagen machen schon einmal einen guten Eindruck. Wer vorab schon einmal telefonisch kurz mit dem Betrieb Kontakt aufnimmt und sich etwa nach dem Ablauf der Bewerbungsrunde oder den richtigen Ansprechpartner erkundigt, hat gleich einen persönlicheren Draht und kann seine Selbstständigkeit unter Beweis stellen.

 

Bereite dich vor

Im Bewerbungsgespräch wird man dir Fragen stellen – überlege Dir gut, warum Du gerade diesen Job möchtest und warum gerade Du der richtige Kandidat bist. Wichtig ist auch, auf seine Stärken aufmerksam zu machen. Überlege Dir überzeugende Antworten, das kommt an. Übrigens darfst Du deinen Gesprächspartnern auch Fragen stellen - über den Beruf, die Branche oder den Betrieb.

 

Sprich mit anderen

Von Erfahrung kann man lernen. Dies gilt nicht nur für den Meister im Betrieb. Frage Eltern, Freunde oder deine Familie schon vor deinem vereinbarten Termin nach ihren Erfahrungen mit Bewerbungsgesprächen. Sie werden Dir sicher schon einige Ängste nehmen können.

 

Zeig dich von deiner besten Seite

Der erste Eindruck zählt: Ein ordentliches Äußeres sollte selbstverständlich sein, ebenso ein höfliches, selbstbewusstes Auftreten. Erkundige dich vorher auch darüber, ob es in deiner Branche einen Dress Code gibt. Fragen dazu kann dir auch die Handwerkskammer beantworten. Vielleicht hast Du vorher ja auch schon ein Praktikum im Betrieb gemacht – dann weißt du sowieso Bescheid. Klar ist: Eine Party am Vorabend oder eine Videonacht mit Freunden sind tabu – Du solltest am nächsten Morgen nämlich ausgeschlafen sein.

 

Bleib wie du bist

Bei aller Aufregung: Bleib wie du bist. Der Firmen- oder Personalchef wird merken, wenn Du ehrlich, authentisch und begeisterungsfähig bist. Du solltest auch Deine Schwächen kennen und deutlich machen, dass die etwas schlechtere Zeugnisnote kein Grund für dich ist, die Hände in die Tasche zu stecken, sondern die Ärmel hochzukrempeln und anzupacken.

 

Sei verbindlich

Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit machen nicht nur einen guten Eindruck. Auch Kunden, Kollegen und Geschäftspartner wollen sich später auf dich verlassen können.

 

Zeige Interesse

Frage nach und gehe auf den Gesprächspartner ein. Wie arbeitet die Firma, wer gehört zum Kundenkreis, wie viele Personen arbeiten im Betrieb? Auch ein Gespräch über ein politisches oder wirtschaftliches Thema kann Gegenstand der Runde sein. Darauf solltest Du dich ebenfalls einstellen.

 

Behalte den Überblick

Sprich ruhig und deutlich und hör zu. So gehen wichtige Details des Gesprächs nicht verloren und du bleibst immer souverän.

 

Absagen? Mach das Beste daraus!

Eine Absage bedeutet nicht, dass man ungeeignet ist für den angestrebten Beruf. Gut ist, wenn man sich bei dem Betrieb erkundigt, woran es gelegen hat. Diese Erfahrungen kann man dann bei der nächsten Bewerbung nutzen.

 

Was sonst noch wichtig ist?

Sagt dir die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Informationen und Hilfestellung gibt die Ausbildungsberatung.

 
 

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